

Mit ihren journalistischen Arbeiten ist Frau Hildegard Werth zu einer prägenden Stimme in der Wissenschaftsberichterstattung des deutschen Fernsehens geworden. Ihre herausragenden Berichte und Reportagen berücksichtigen das gesamte Spektrum der naturwissenschaftlichen, medizinischen und technischen Grundlagenforschung sowie der praktischen, therapeutischen und wirtschaftlichen Anwendungsmöglichkeiten und gesellschaftlichen Implikationen wissenschaftlicher Erkenntnis.
Den Prinzipien des guten Journalismus verpflichtet, verbinden Frau Werths Arbeiten Kenntnis der Gegenstände mit der Darstellung ihrer komplexen Zusammenhänge. Höchst erfolgreich gelingt es diesen Arbeiten, hochspezielles Expertenwissen in die Sinn- und Deutungszusammenhänge des tradierten Allgemeinwissens zu vermitteln. Und zugleich zeigen sie in bewunderungswürdiger Weise, dass Präzision und Anschaulichkeit, dass Distanz zum Beobachteten und Faszination durch dieses, dass souveräne Verfügung über die Darstellungsmittel des Fernsehens und Klugheit des Urteils einander zu befördern vermögen.
Glaubwürdigkeit und Sachkunde, Problembewusstsein und Weite des journalistischen Blicks, öffentliche Wirksamkeit und medienpolitisches Engagement: Frau Werths Journalismus setzt Maßstäbe für die Berichterstattung über die Wissenschaft und ihre öffentliche Vermittlung auf höchstem Niveau.

Dagmar Reim:
Rede zur Verleihung des Universitas-Wissenschaftspreises an Hildegard Werth >>>
Peter Strohschneider:
Laudatio auf Hildegard Werth
anlässlich der Verleichung des Universitas-Wissenschaftspreises
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Preisträgerin 2008:
Dr. Jeanne Rubner >>>